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KINO DER KUNST
Datum: Mittwoch 12 April 2017 16:56:48
Thema: Pressemitteilungen der DEA


33 kurze und lange Spielfilme aus 19 Ländern, eine Museumsausstellung, ein Projekt-Pitch für Nachwuchskünstler in Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Kunst- und Filmhochschulen, ein Expertensymposium über digitale Zukunftsmusik in der Vermittlung von Medienkunst, dazu Vorträge und zahlreiche internationale Gäste bietet die dritte Ausgabe von KINO DER KUNST, die vom 19. bis zum 23. April 2017 in München stattfindet. Dem Alleinstellungsmerkmal einer weltweit einzigartigen Veranstaltung treu, nur neueste filmische Erzählformen ausschließlich in Filmen bildender Künstler vorzustellen, richtet sich der thematische Fokus in diesem Jahr auf das Spannungsverhältnis von Wirklichkeit und Fiktion. Kurze und mittellange Formate von AES+F, Simon Fujiwara, Jesper Just, Rachel McLean oder Shirin Neshat konkurrieren im internationalen Wettbewerb mit abendfüllenden Kinofilmen, etwa dem im Afghanistan Krieg spielenden „Ni le ciel ni la terre“ des jungen Franzosen Clement Cogitore, der das diesjährige Festival eröffnet. Die hochbrisante „Shadow World“ von Johan Grimonprez beleuchtet die Strategien der internationalen Waffenlobby, Shoja Azari’s Provinzdrama „Simple Little Lives“ die Zerrissenheit, Frustration und Gewaltbereitschaft der weißen amerikanischen Jugend. Cheng Ran’s meditativer Monumentalfilm „In Course of the Miraculous„ über das Verschwinden ist ebenso zum ersten Mal in Deutschland zu sehen wie Julian Rosefeldt’s Kinoversion seiner 13-Kanal-Installation „Manifesto“ mit Cate Blanchett.

Insgesamt laufen im mit 25.000 Euro dotierten internationalen Wettbewerb 18 Premieren. In dessen Jury befinden sich neben dem legendären amerikanischen Kameramann Ed Lachman die deutsche Schauspielerin Nina Hoss, der französische Filmemacher und Akademiedirektor Alain Fleischer sowie der in Beijing lebende kanadische Künstler Tony Brown. In Sonderveranstaltungen gibt es neben zahlreichen Künstlergesprächen im Museum Brandhorst eine Auswahl an asiatischen Filmen, dann eine Schau mit Fotografien von Jurypräsident Ed Lachman in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie zahlreiche Museums- und Galerieausstellungen. Ian Cheng erhält den Preis für sein filmisches Gesamtwerk, der zum dritten Mal einem herausragenden zeitgenössischen Künstler gewidmet wird, dessen Arbeit an der Schnittstelle von bildender Kunst und Bewegtbild angesiedelt ist.





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