DEA Deutsche Eliteakademie

Thema:Akademienachrichten

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Akademienachrichten: Depression - Let?s talk

Veröffentlicht am Dienstag 27 Juni 2017 09:17:00 von rschilke,
Immer mehr Menschen weltweit leiden an Depressionen. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind es über 320 Millionen, somit 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das gilt für wohlhabende Länder ebenso wie für arme Regionen. Die Zahlen steigen, die Unterstützung aber nicht. Prof. Dr. Detlev Ganten ist Präsident des World Health Summit, Arzt und Wissenschaftler - er erklärt, warum Forschung, Politik, Industrie und Zivilgesellschaft die Situation nur gemeinsam verbessern können, mit nachfolgenden Ausführungen. "Depressionen sind eine Krankheit und müssen als solche anerkannt und behandelt werden. Sie werden aber oft von Ärzten und Patienten nicht ernst genug genommen. Rund die Hälfte der schweren Fälle wird bisher gar nicht behandelt. Dies kann im Extremfall bis zum Suizid führen. Das ist besonders dramatisch, da Depressionen gut behandelbar und sogar heilbar sein können. Die Dunkelziffer der Depressionskranken ist weltweit extrem hoch.

Akademienachrichten: Marktrückzug des neuen Antidepressivums Vortioxetin

Veröffentlicht am Dienstag 20 September 2016 09:10:39 von rschilke,
Bericht von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux, Prof. Dr. med. Drs. h.c. Hans-Jürgen Möller, IEP: Trotz des hohen Bedarfs an neuen Psychopharmaka mit besserer Wirksamkeit z. B. auf bestimmte Zielsymptome und/oder besserer Verträglichkeit wurden in den letzten Jahren fast keine neuen Substanzen eingeführt. Soeben meldet Lundbeck den Marktrückzug des neuen multimodalen Antidepressivums Vortioxetin. Hintergrund ist, dass mit dem Inkrafttreten des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) der Hersteller beim gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Dossier einreichen muss, mit dem er im Vergleich zu einer festgelegten sog. „zweckmäßigen Vergleichstherapie“ (zVT, d.h. zumeist preisgünstigstes Generikum) für die neue Substanz einen „Zusatznutzen“ zu belegen hat. Das AMNOG-Verfahren ist ein sehr formales und methodisch betriebenes Verfahren. Von Biometrikern und Statistikern ausgewählte kontrollierte Studien mit theorielastigen Kriterien werden für die Entscheidung herangezogen, klinische Gesichtspunkte werden überwiegend ausgeblendet, praktischer Behandlungserfahrung kommt kein Stellenwert zu, nur randomisierte, möglichst Placebo-kontrollierte Doppel-Blind-Studien finden Berücksichtigung. Bei der Festlegung der Vergleichstherapie werden generische Präparate bevorzugt berücksichtigt. AMNOG sieht die Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften nur nachrangig vor. Aufgrund des stark formalisierten Bewertungsprozesses - Zwang zur standardisierten zVT, die einen individuellen Zusatznutzen nicht vorsieht, kaum Berücksichtigung von Leitlinien, keine klinisch relevanten Endpunkt-Definitionen, keine Subgruppen-Analysen, kann keine adäquate Beurteilung des Zusatznutzens innovativer Arzneimittel erfolgen. Die Depression ist eine komplexe Erkrankung mit Subtypen, verschiedenen Leit- und Zielsymptomen. Die heterogenen Patienten-Kollektive egalisieren sich aufgrund der Einheits-Studiendesigns. Im Bewertungsverfahren werden nur globale Mittelwerte ohne klinische Bewertungsaspekte berücksichtigt.

Veröffentlicht am Montag 16 Februar 2015 10:40:59 von aschilke,

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Akademienachrichten: Die DEA: Akademienachrichten III/2010

Veröffentlicht am Montag 29 November 2010 11:13:31 von aschilke,

Die neuen AKADEMIENACHRICHTEN liegen druckfrisch vor. Ihr Hauptthema bildet das erste Deutsche Eliteforum zum Thema Nachhaltigkeit, welches die Deutsche Eliteakademie zusammen mit der LMU Ludwig-Maximilians-Universität München, der TU München und dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis am 28.10.2010 in der Aula der LMU veranstaltete. In Wort und Bild wird das Forum in den AKADEMIENACHRICHTEN dargestellt und sein Erfolg kommuniziert. Der Leser kann sich so ein anschauliches Bild davon machen, was präsentiert wurde und wie die Veranstaltung abgelaufen ist. Auch von der DEA nahmen viele wichtige Repräsentanten teil, wie unser Präsident Prof. Dr. Hepp, die Vizepräsidenten G. Hober und Prof. Schilke, unser Senator Wilfried Fischer und zahlreiche andere.

In den AKADEMIENACHRICHTEN werden darüber hinaus die verschiedenen Referate kurz zusammengefasst und ein Ausblick auf weitere Veranstaltungen gegeben, denn der Erfolg des ersten Eliteforums fordert seine Fortsetzung. So planen die Beteiligten ein weiteres Forum am 09. Juni 2010 in München. Die genauen Themen, Referenten und der Austragungsort werden in Bälde detailliert allen Interessierten mitgeteilt.


Akademienachrichten: Die DEA: AKADEMIENACHRICHTEN 2-2010

Veröffentlicht am Dienstag 31 August 2010 01:29:41 von aschilke,

Die aktuelle Ausgabe der AKADEMIENACHRICTEN liegt druckfrisch vor. Sollten Sie unsere Pressemitteilung nicht per Post, sondern per E-Mail erhalten, zögern Sie nicht und fordern Sie die Ausgabe auf dem Postweg an, Sie können jedoch auch im Internet und zwar über www.deutsche-eliteakademie.de das aktuelle Heft lesen.

Hauptthema der Ausgabe ist eine Kampfansage an die Impfmüdigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Zahlreiche Presseveröffentlichungen, aber auch eine gewisse Sorglosigkeit in der Bevölkerung und unter Ärzten haben dazu geführt, dass in (sieht man von der Schweinegrippe-Impfung ab) 2009 deutlich weniger geimpft wurde, als im gleichen Zeitraum der vorausgegangenen Jahre. Diesem Trend will das Institut für Prävention an der DEA entgegenwirken.

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34 Artikel(7 Seiten, 5 pro Seite)
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