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Thema:Pressemitteilungen der DEA

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Pressemitteilungen der DEA: Sammlung Prinzhorn erwirbt das künstlerische Werk von Erich Spiessbach

Veröffentlicht am Dienstag 07 Februar 2017 10:31:42 von rschilke,
Sammlung Prinzhorn erwirbt das künstlerische Werk von Erich Spiessbach - Wie wir kürzlich erfuhren, erwarb die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg dank der großzügigen Unterstützung des Mannheimer Unternehmers Dr. Manfred Fuchs, der Kulturstiftung der Länder sowie der Stadt Heidelberg das Oeuvre des Psychiatrie-Insassen Erich Spiessbach (1901-1956) und konnte damit ihren neueren Bestand mit "Humor aus der Psychiatrie" um mehr als 500 Zeichnungen, Texte und Fotos erweitern. "Das Werk Erich Spiessbachs ist in seiner Geschlossenheit für einen Psychiatrie-Insassen einmalig und dazu von ungewöhnlicher zeichnerischen Qualität", erklärte PD Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn. "Zudem erweitern die Arbeiten den neueren Bestand zwischen den Jahren 1945 und 1959, als Psychopharmaka in Deutschland eingeführt wurden. Eine Zeitspanne, die bisher in der Sammlung Prinzhorn kaum vertreten war." Querulantenwahnsinn - war die Diagnose, die Erich Spiessbach 1943 in die Psychiatrie brachte. Der archäologische Hilfsarbeiter hatte sich zuvor im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Münster mit seinen Vorgesetzten gestritten und wurde fristlos entlassen. Spiessbach wehrte sich dagegen vor Gericht und gewann. Doch in der Folge eskalierte die Auseinandersetzung. Er machte immer mehr gerichtliche Eingaben mit immer weniger nachvollziehbaren Beschwerden. Offenbar ging es Spiessbach darum, feststellen zu lassen, dass er anderen an Einsicht und Intelligenz überlegen sei. Doch er bewirkte das Gegenteil: Dreimal wurden Gutachten über seine geistige Verfassung angefertigt, die er selbst "Idiotendiplome" nannte.

Pressemitteilungen der DEA: Never Walk Alone: Jüdische Identitäten im Sport

Veröffentlicht am Dienstag 07 Februar 2017 10:30:40 von rschilke,
Das Jüdische Museum in München beabsichtigt, vom 22. Februar 2017 bis 7. Januar 2018 eine Ausstellung unter dem Titel "Jüdische Identitäten im Spor" durchzuführen und unterrichtete uns davon. "You?ll Never Walk Alone" - dass gerade dieses Lied, einst komponiert von Richard Rogers und Oscar Hammerstein für das Musical "Carouse", zu einer Hymne des Sports geworden ist, überrascht nur wenige. Die Frage nach Zugehörigkeit stellt sich in der Sportarena ebenso wie in der sie umgebenden Gesellschaft. Die Ausstellung "Never Walk Alone . Jüdische Identitäten im Sport" nähert sich dieser komplexen Idee der Zugehörigkeit an, indem sie Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft auf der Spielfläche fokussiert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die Sportbegeisterung in der deutschen Gesellschaft unaufhaltsam zu. Die Vorstellung vom modernen, gesunden und wohlgeformten Körper war eng mit sportlicher Ertüchtigung und Disziplin verbunden. Diese Entwicklung bot auch Deutschen jüdischer Herkunft viele Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Integration und zum sozialen Aufstieg. Im Fechten, Turnen, Schwimmen und im Tennis taten sich Athletinnen und Athleten jüdischer Herkunft hervor. Sportliche Leistungen und Erfolge waren nicht nur ein wesentliches Mittel zur Entwicklung und Festigung moderner jüdisch-deutscher Identität, sondern entzogen antisemitischen Stereotypen von der körperlichen Unterlegenheit den Boden.

Pressemitteilungen der DEA: lebenswelt / life-world

Veröffentlicht am Dienstag 17 Januar 2017 15:45:15 von rschilke,
Unter der Headline ? lebenswelt/life-world? zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung in München vom 20. Januar bis zum 30. Juni 2017 zeitgenössische Skulpturen japanischer Künstlerinnen und Künstler sowie Fotografien von Rinko Kawauchi. Die Fotografin, 1972 im japanischen Shiga geboren, ist in ihrem Heimatland eine bedeutende Künstlerin. In ihren Fotografien verwandelt sie Alltag oder Natur in etwas atemberaubend Neues. Aus der Serie "Ametsuchi" präsentiert die Ausstellung großformatige Fotografien. Reduzierte Landschaftsbilder von traditioneller Brandrodung thematisieren anhand der zerstörerischen, gleichzeitig verjüngenden Kraft des Feuers das Verhältnis von Mensch, Natur, Zeit. Darüber hinaus werden aus der Serie "Illuminance" kleine, intime Fotografien gezeigt. Die zusammen mit den Fotografien ausgestellten Skulpturen verstärken diese Empfindungen noch. In dem in der Kunst eher ungewöhnlichen Medium - dem vielschichtig zu bearbeitenden Material Glas - gehen sie auf unmittelbare, subjektive Erfahrungen des Menschen ein. Die für die Ausstellung von der Alexander Tutsek-Stiftung angekauften Objekte der 21 Künstlerinnen und Künstler sind fast alle zum ersten Mal außerhalb Japans zu sehen.

Pressemitteilungen der DEA: Ärztinnen in der Medizin zahlenmäßig weiterhin auf dem Vormarsch

Veröffentlicht am Dienstag 10 Januar 2017 08:41:37 von rschilke,
Die vorliegenden Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Medizin in vielen Bereichen femininer wird. Betrachtet man den Trend über alle Arztgruppen hinweg, so gab es einen Anstieg des Anteils an weiblichen Medizinern von 37 Prozent in 2005 auf satte 43,2 Prozent in 2014. Auch in den nächsten Jahren wird diese Welle nicht zu stoppen sein. Waren 2012 noch 60,9 Prozent aller Studienanfänger im Fach Humanmedizin weiblich, sind es 2013 bereits 61,9 Prozent gewesen. Laut Kassenärztlichem Bundesverband steigt die Zahl der Vertragsärztinnen langsam, aber kontinuierlich, pro Jahr um 0,5 Prozent. Allerdings gilt zwischenzeitlich die Berechnung, dass zwei Ärztinnen einen männlichen Kollegen ersetzen, weil viele von ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen, vorrangig familiären, nicht bereit resp. zeitlich in der Lage sind, vollumfänglich in derselben Form die ärztliche Tätigkeit auszufüllen wie ihre männlichen Kollegen. Bei niedergelassenen Ärzten ist die Differenz zwar nicht ganz so gravierend, jedoch trotzdem deutlich sichtbar. Demzufolge erwirtschaften Praxisinhaber mit der Behandlung von GKV- und Privatpatienten einen mittleren Jahresüberschuss von 168.800 Euro, bei den Ärztinnen mit Praxis waren es lediglich 104.600 Euro.

Pressemitteilungen der DEA: Patienten-Recht-Gesetz (PatRechtG) und seine Folgen

Veröffentlicht am Dienstag 13 Dezember 2016 08:39:16 von rschilke,
Seit 2013 ist das Patienten-Recht-Gesetz in Kraft. Der Zeitraum ist nunmehr lang genug, um ein erstes Resümee zu ziehen. Die bereits vorhandenen Regelungen wurden in Gesetzesform gegossen, doch die im Einzelfall für den Arzt problematischen Punkte sind - zumindest bisher - davon kaum berührt. Das Recht, unverzüglich Einsicht in seine Patientenakte zu erhalten oder von dieser gegen Erstattung der Kosten Kopien zu erhalten, auch wenn jene Unterlagen für eine Klage gegen den Arzt aufgrund eines vermuteten Behandlungsfehlers genutzt werden sollen, wurde zwischenzeitlich gerichtlich bestätigt.

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