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Thema:Pressemitteilungen der DEA

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Veröffentlicht am Dienstag 28 März 2017 08:53:22 von rschilke,
Eine dringende Warnung vor Radikaldiäten sprechen die am Wiener Otto-Wagner-Spital tätige Neurochirurgin und Psychiaterin Dr. Iris Zachenhofer sowie die Neuchirurgin Dr. Marion Reddy vom Hopital de Purpan in Toulouse aus. Radikaldiäten bringen die Neurochemie im Bereich der so genannten Hungerhormone Leptin und Ghrelin sowie der Neurotransmitter durcheinander, schreiben die beiden Ärztinnen in ihrem Buch „Slow Slim“, das am 18. Februar 2017 in der edition a erschien. Als Folge davon kann das Gehirn dauerhaft das Phänomen des unstillbaren Hungers auslösen. Menschen fühlen sich nach Radikaldiäten nie mehr richtig satt, auch wenn sie genug gegessen habe. Die Forschungen zu diesem Thema seien zwar noch nicht abgeschlossen, doch es stünde fest, dass Menschen nach Radikaldiäten oft nie mehr dieselben wären als zuvor. Wir müssen uns damit abfinden, dass aufgrund der Funktionsweise des Gehirns beim dauerhaften Abnehmen nur sanfte Methoden funktionieren, für die wir uns mit einem vernünftigen Programm ein Jahr Zeit nehmen sollten, behaupten die beiden.

Pressemitteilungen der DEA: Alchemie. Die große Kunst

Veröffentlicht am Mittwoch 08 März 2017 09:45:19 von rschilke,
Vom 6. April bis 23. Juli 2017 findet im Berliner Kulturforum eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Getty Research Institute, Los Angeles, statt. Die groß angelegte Ausstellung beleuchtet das Verhältnis von Kunst und Alchemie auf rund 800 Quadratmetern. Gezeigt werden mehr als 200 Exponate aus über 3000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin und der Staatsbibliothek, ergänzt durch herausragende Leihgaben namhafter internationaler Institutionen. Die Alchemie ist ein Schöpfungsmythos und dem künstlerischen Schaffen daher wesensverwandt - diese Idee durchzieht alle Epochen und Kulturen, Sie berührt die alchimistische Theoriebildung ebenso wie die künstlerische Praxis. Die Ausstellung zur Kunst der Alchemie ist deshalb wie geschaffen für die Staatlichen Museen zu Berlin, deren Bestände von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart reichen. Die Alchemie ist somit ein Universalthema für ein Universalmuseum.

Pressemitteilungen der DEA: Erste Magnesium-Stent-OP im Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München

Veröffentlicht am Dienstag 28 Februar 2017 08:59:52 von rschilke,
Erste Magnesium-Stent-OP im Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München - In der weltweit ersten Anwendung nach Erteilung der Zulassung durch die europäischen Behörden wurden am Peter Osypka Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München einer Patientin erfolgreich zwei Stents aus Magnesium eingesetzt. Die künstlichen Gefäßstützen stellen die Durchblutungsfähigkeit von verengten Herzkranzgefäßen dauerhaft wieder her und werden dann innerhalb eines Jahres vom Körper vollständig abgebaut. In 2016 hatte der deutsche Hersteller Biotronic nach fast 20-jähriger Entwicklungsarbeit das für den Einsatz notwendige CE-Zeichen erhalten. Vorausgegangen war eine kontrollierte Zulassungsstudie unter Beteiligung mehrerer Münchner Herzzentren. Die bislang eingesetzten Stents sind in der Regel aus Edelstahl, Kobalt-Chrom oder Kobalt-Nickel und verbleiben dauerhaft im Körper.

Pressemitteilungen der DEA: 100 Jahre "Das Kunstblatt" - Erste Biographie über Paul Westheim

Veröffentlicht am Dienstag 21 Februar 2017 13:38:19 von rschilke,
Im Hentrich & Hentrich Verlag in Berlin erschien das von Bernd Fechner und York-Egbert König herausgegebene Werk mit dem Titel "Paul Westheim", der als Kunstkritiker, Publizist und Sammler zu den großen Namen des 20. Jahrhunderts zählt. Bereits als Jugendlicher schrieb er für die Sozialistischen Monatshefte und die Frankfurter Zeitung. Bis zu seiner Emigration 1933 war er in Berlin Herausgeber und Redakteur seiner Zeitschrift "Das Kunstblatt", der tonangebenden Publikumszeitschrift zu Kunst und Kultur in der Weimarer Republik. Die inhaltliche und gestalterische Qualität des erstmals im Januar 1917 erschienenen Kunstblatts ist bis heute nahezu unerreicht. Im Zentrum seines Schaffens standen der Expressionismus, die Neue Kunst, aber auch Architektur, sozialer Wohnungsbau, Film, Werbung und Fragen des Kunstmarkts. Paul Westheim (1886-1963) unterhielt enge Freundschaften mit Wilhelm Lehmbruck und Oskar Kokoschka. Er war eine der produktivsten und profiliertesten Persönlichkeiten sowohl im Kunstbetrieb als Autor, Verleger und Initiator innovativer Fotobildbände, als auch in der demokratischen Kultur Deutschlands. Er verfolgte mit seiner Arbeit ein dreifaches Ziel; dem Leser die Berührungsängste mit der Kunst zu nehmen, ihm die Augen für die Welt zu öffnen und gleichzeitig den humanen Anspruch der Moderne in allen Bereichen des Lebens zur Geltung zu bringen.

Pressemitteilungen der DEA: Siegeszug der HeLa-Zellen

Veröffentlicht am Donnerstag 16 Februar 2017 14:13:01 von rschilke,
HeLa-Zellen haben Millionen von Menschen das Leben gerettet, doch nur wenige kennen die Frau, von der sie stammen, nämlich Henrietta Lacks, eine lebenslustige, damals 30-jährige schwarze Tabakarbeiterin aus Baltimore in den USA. Mit stechenden Bauchschmerzen ging die junge Henrietta Lacks, Mutter von fünf Kindern, Anfang 1951 zu einem Arzt im John Hopkins-Krankenhaus in Baltimore, doch bereits acht Monate später war sie tot, gestorben am fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs. Der behandelnde Arzt beschrieb den Tumor als etwas Besonderes - er war nicht so hart wie sonst üblich, sondern weich und lila. Er entnahm seiner Patientin deshalb einige Zellen und schickte sie zur weiteren Untersuchung an ein Labor. Dort wurde die Gewebeprobe in ein Gemisch aus Hühnerplasma und Kalbsembryonenextrakt sowie menschlichem Nabelschnurblut im Kühlschrank aufbewahrt, gekennzeichnet mit dem Kürzel "HeLa". Trotz dieser guten Pflege sterben solche Zellen normalerweise rasch ab. Doch die Tumorzellen der Henrietta Lacks starben nicht, sondern vermehrten sich immer weiter, bis es Millionen davon gab - eine wissenschaftliche Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt war es noch niemandem gelungen, menschliche Zellen länger als ein paar Wochen im Labor am Leben zu erhalten. Nun allerdings gibt es eine offenbar unsterbliche menschliche Zelllinie. Die Wissenschaftler aus Baltimore versandten die HeLa-Zellen freigiebig an Labore in aller Welt.

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