DEA Deutsche Eliteakademie

Die Altersarmut wird zu einer immer stärker werdenden Belastung innerhalb unserer Gesellschaft. Das relativiert auch nicht die Pflegeversicherung, die zudem nur etwa 20 Prozent der Rentner in Anspruch nehmen, die zu Pflegefällen werden.

Klaus Hurrelmann, Professor an der Hertie School of Governance, spricht bereits davon, dass die meisten Jungen im Alter arm sein werden, weil die junge Generation die erste Alterskohorte wäre, die von den Veränderungen der Rentenfinanzierung hart getroffen wird. Wenn diese Menschen das Pensionsalter erreichen, werden sie nur eine Rente von 45 Prozent der bisherigen Bruttobezüge erhalten und das ist nach Ansicht von Hurrelmann viel zu wenig, um überleben zu können.
Auch wenn wir mit dieser Auffassung nicht konform gehen, weil wir die Ansicht vertreten, dass man sehr wohl im Rentenalter mit 45 Prozent der vorausgegangenen Bezüge leben kann, weil die Kosten geringer werden, die Anforderungen kleiner und die Belastungen reduzierter, sehen wir trotzdem große Probleme speziell auf die junge Generation zukommen, da sie in der Lage sein muss, die Beiträge für die Rentenbeziehenden zu erbringen, zumal in den überwiegenden Fällen keinerlei Rücklagen vorhanden sind, um daraus die Pensionen zu zahlen. Wir leben zwar in einer Generation der Erben, doch davon profitieren nur 40 Prozent, die anderen 60 Prozent gehen bedauerlicherweise leer aus. Auch das verstärkt die Armut im Alter bei einem prozentual hohen Anteil, der auf jeden Fall größer ist als jener der gut Versorgten.

Akademienachrichten: Die DEA: AKADEMIENACHRICHTEN 2-2010

Die aktuelle Ausgabe der AKADEMIENACHRICTEN liegt druckfrisch vor. Sollten Sie unsere Pressemitteilung nicht per Post, sondern per E-Mail erhalten, zögern Sie nicht und fordern Sie die Ausgabe auf dem Postweg an, Sie können jedoch auch im Internet und zwar über www.deutsche-eliteakademie.de das aktuelle Heft lesen.

Hauptthema der Ausgabe ist eine Kampfansage an die Impfmüdigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Zahlreiche Presseveröffentlichungen, aber auch eine gewisse Sorglosigkeit in der Bevölkerung und unter Ärzten haben dazu geführt, dass in (sieht man von der Schweinegrippe-Impfung ab) 2009 deutlich weniger geimpft wurde, als im gleichen Zeitraum der vorausgegangenen Jahre. Diesem Trend will das Institut für Prävention an der DEA entgegenwirken.

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Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Die Sprache der Deutschen

War es noch Mitte des 20. Jahrhunderts durchaus opportun, intellektuelle Bildung durch lateinische Idiome zu verdeutlichen, ist diese Eigenschaft heute leider nicht mehr probat.

Zwar ist man noch in der Lage, bei Vertragsabschlüssen auf „pacta sunt servanda“ – Verträge sind einzuhalten – hinzuweisen, doch bereits bei einem argumentum e contrario – einer Folgerung aus dem Gegenteil – stößt man beim Gesprächspartner meist auf Unverständnis.
Gleiches gilt, wenn es einem lateinisch Vorgebildeten einfallen würde, anstelle von „Man darf es nicht, aber man muss“ – non dicet, non licet – einzuwenden.
 

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Chefärzte sind heute auch Manager und Kommunikatoren

Die Chefarztposition in der heutigen Zeit unterscheidet sich deutlich im Anforderungsprofil von derjenigen früherer Jahre. Neben einem überdurchschnittlichen fachlichen Wissen und Können sowie der damit verbundenen Führung des medizinischen Personals ist Managementkompetenz Voraussetzung, um die entsprechende Position zu erlangen.

 
Die Träger der Kliniken sind zwar häufig bemüht, die Einkünfte der zukünftigen Chefärzte zu reduzieren, gleichzeitig suchen sie Persönlichkeiten, die neben einem herausragenden Fachwissen auch als Manager und Kommunikatoren die Position ausfüllen, erwarten demzufolge einen hochqualifizierten Wissenschaftler, der gleichzeitig als kostenbewußter Ökonom auftritt, um die wirtschaftlichen Vorgaben eines Klinikbetriebs konsequent durchzusetzen, mit dem Ziel, Verluste zu vermeiden und deutliche Gewinne zu erzielen.
 

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Die Lebenserwartung in der BRD steigt jährlich um drei Monate

Die Lebenserwartung in Deutschland ebenso wie in den westlich geprägten Industriestaaten steigt von Jahr zu Jahr deutlich. Eine Barriere ist momentan nicht erkennbar, obwohl es Anzeichen gibt.

Seit 1840 werden die Menschen immer älter - mit jedem Jahr stieg die Lebenserwartung um drei Monate und dieser bestätigte Trend setzt sich offenbar fort, obwohl es erste Hinweise gibt, die auf eine Begrenzung hindeuten.
2009 betrug die durchschnittliche Lebensdauer bei den bundesdeutschen Frauen 84 Jahre und die Männer kamen auf 79 Jahre. Ein Neugeborenes hat - statistisch gesehen - heute bereits eine Lebenserwartung von 100 Jahren.
 
Wohlstand, Ernährung und eine gute ärztliche Betreuung sind Grundlagen für eine weiter steigende Lebenserwartung, es gibt allerdings keinen Einzelfaktor, der darauf einen größeren Einfluss besitzt.

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Verdienen Politiker zu wenig?

Der grundsätzliche Tenor in der bundesdeutschen Bevölkerung zur Erhöhung von Bezügen der Politiker ist häufig äußerst negativ. Man vertritt die sehr oberflächliche Auffassung, dass der Verdienst frei gewählter Mandatsträger für ihre Leistungen zu hoch sei.

Dass Politiker nur einen Bruchteil der Einkünfte leitender Angestellter in der freien Wirtschaft erhalten, wird häufig nicht oder nur sehr unzureichend kommentiert.
Die bundesdeutsche Kanzlerin verdient als wichtigste Vertreterin des Staats nicht einmal 3 Prozent dessen, was der bestverdienende Vorstandsvorsitzende einer Bank jährlich an Einnahmen erhält. Diese extreme Diskrepanz wird selbst von kritischen Medien völlig kommentarlos hingenommen.
71 Millionen Euro kassierte angeblich der Leiter der Investmentsparte des britischen Kreditinstituts Barclays für das Jahr 2009. Selbst der englische Wirtschaftsminister Lord Mandelson kam nicht umhin, diese ausufernden Einnahmen, die weder dem Aufbau irgendeines Geschäfts, noch der Schaffung von Werten und schon gar nicht der Entwicklung langfristiger Stärke dienten, scharf zu kritisieren.

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Kosten der künstlichen Befruchtung bei Beamten müssen übernommen werden

Das Verwaltungsgericht Baden-Württemberg (vom 29.06.2009, Az.: 4 S 1029/0/9) hat in einem aktuellen Urteil festgestellt, dass der Ausschluss der Beihilfe für Maßnahmen der künstlichen Befruchtung bei nicht verheirateten Beamten im Baden-Württembergischen Beihilferecht unwirksam ist.      

Diesem Urteil lag folgender Sachverhalt zugrunde:
Aufgrund einer erheblich eingeschränkten organisch bedingten Zeugungsunfähigkeit beantragte der Kläger (Kl.) im Juni 2004 beim Landesamt für Besoldung und Versorgung in Baden-Württemberg die Erstattung von Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung. Das Landesamt lehnte die Gewährung von Beihilfe ab; es begründete dies mit einem Hinweis auf eine Regelung in einer Verwaltungsvorschrift zur Beihilfeverordnung, wonach die Erstattung derartiger Aufwendungen bei nicht verheirateten Beamten ausgeschlossen war.

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Sommer-Medica 2010 in Baden-Baden: Impfseminar “Selbstverständliches hinterfragt

Auf der diesjährigen Sommer-Medica 2010 in Baden-Baden fand am Freitag, den 09.07.2010, ein wichtiges Seminar zum Thema Impfen statt, das präzise essentielle Fragestellungen beantwortete und Einblicke von seltener Klarheit gab. Unter Leitung der Professoren Hanns-Wolf Baenkler und Burkhard Schneeweiß wurde das Thema Impfen von verschiedensten Seiten beleuchtet und dem interessierten Publikum der aktuelle Wissenstand und neueste Erkenntnisse vermittelt.

 
In seinem einführenden Vortrag stellte Prof. Baenkler, Leiter des Instituts für Prävention an der Deutschen Eliteakademie, die Vernetzung der Abwehr des Körpers dar und gab eine Übersicht über die Stabilität und Flexibilität des Immunnetzwerks und die damit verbundene Problematik von therapeutischen Ansätzen.
 
Danach referierte Prof. Schneeweiß, Mitglied des Beirats des Instituts für Prävention an der DEA, über die Wichtigkeit von Individual- und Kollektivschutz durch Impfungen. Er betonte dabei, dass es beim Impfen nicht nur um eine individuelle Entscheidung bezüglich der eigenen Gesundheit geht, sondern auch um die Bewahrung der gesamten Gesellschaft vor der betreffenden Krankheit. Denn nur wenn hohe Durchimpfraten erreicht werden, kann eine Krankheit eliminiert werden, wie dies bereits bei den Pocken geschehen ist. Durch den sogenannten KOKON-Schutz werden nicht nur die jeweils Geimpften sondern auch die Kontaktpersonen geschützt. Ziel vieler Impfkampagnen ist es, eine Herdenimmunität zu erreichen. Welche Durchimpfrate dazu im einzelnen erzielt werden muss, kann mittels der mathematischen Epidemiologie errechnet werden. Das Ergebnis resultiert aus drei Faktoren: der Chance des Erregers, sich auszubreiten, der Ansteckungsfähigkeit pro Kontakt und der Dauer der Ansteckungsfähigkeit. Die wichtigste Message aus dem Vortrag war, dass Impfen nicht nur den Impfling schützt, sondern auch die Kontaktpersonen und damit die Gesellschaft.
 

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Pharmaindustrie behauptet sich als Jobmotor

Während Bayer Schering die Berliner Zentrale zum Pharmacampus ausbaut, um auf einem 18 Hektar großen Areal Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung zu konzentrieren, haben sich auch die anderen Arzneimittelhersteller in Deutschland - trotz der Wirtschaftskrise - auf dem heimischen Markt deutlich behauptet.

Die Pharmabranche sieht sich damit auch als Jobmotor. Insgesamt wurden 2009 etwa 270.000 Mitarbeiter im Pharmabereich beschäftigt - das bedeutet einen Anstieg von 16 Prozent innerhalb der letzten 10 Jahre. Allerdings stieg weit deutlicher das Umsatzvolumen mit einem Plus von 52 Prozent allein zwischen 2003 und 2009 und zeigt damit unsere Exportstärke in der Pharmazie, auch wenn die BRD hier keine Spitzenposition mehr einnimmt.

Pressemitteilungen der DEA: Die DEA: Neuer Studiengang für Krankenhaus- und Healthcaremanagement an der Deutschen Eli

Wir brauchen echte Profis, hört man in immer mehr Kliniken, wenn es um ihre Verwaltung geht. Diese Erkenntnis ist sehr sinnvoll!

Für den OP würde man keinen Arzt verpflichten, dessen Befähigung vorher nicht zweifelsfrei festgestellt wurde. Hier erwarten Patient und Klinik professionelle Arbeit. Die Verwaltung hingegen war lange das Stiefkind im Krankenhaus, ein leidiges Übel, von Ärzten oft belächelt. Die ökonomischen Zwänge im Gesundheitssystem haben der Krankenhausverwaltung einen ganz neuen Stellenwert gegeben.
 
Immer mehr entwickelt sich die Krankenhausverwaltung vom reinen Abwickler der Verwaltungstätigkeiten zum Regisseur des Unternehmens Krankenhaus. Insbesondere bei Krankenhausketten gibt die Verwaltung überregional den Ton an, wenn es um unternehmerische Entscheidungen geht, die in den zentralen Fokus des Klinikbetriebs rücken.