DEA Deutsche Eliteakademie

Pressemitteilungen der DEA: Chefärzte von privaten Kostenträgern müssen extrem ökonomisch arbeiten!

Während an den bundesdeutschen Universitätskliniken die ökonomische Seite eines Krankenhausbetriebs nicht diese Importanz besitzt, spüren private Einrichtungen den wirtschaftlichen und finanziellen Druck auf allen Ebenen.
 
Laut Prof. Dr. Hans-Friedrich Kienzle, ehemaliger Chefarzt an der Chirurgischen Klinik des Städtischen Krankenhauses Köln-Holweide, war früher Geld Mittel zum Zweck der Versorgung von Kranken; heute dient die Versorgung von Kranken als Mittel zum Zweck der Erzielung und Optimierung von Einnahmen.
 
Dieses harte Durchgreifen bei der Ökonomisierung in der Medizin bringt Chefärzte zunehmend in Zugzwang, ein finanziell positives Ergebnis für den Krankenhausträger zu erzielen. Auch wenn man von den Beschäftigten eines Krankenhauses erwarten darf, dass kostendeckend gearbeitet wird und alle Beteiligten auf dem Gesundheitsmarkt dies befürworten, stoßen gerade Chefärzte häufig an die eigenen Grenzen.
 


Pressemitteilungen der DEA: Kliniken als echte Wirtschaftsfaktoren

Noch immer werden Kliniken häufig als reine Sozialeinrichtungen von großen Teilen der Bevölkerung in der Bundesrepublik wahrgenommen, obwohl sie sich längst als echte Wirtschaftsfaktoren in Teilen der BRD etabliert haben.
Wir können dies an den neuesten Zahlen der Kliniken in Sachsen eindrucksvoll demonstrieren.
 
Mehr als 4.600 Euro Umsatz erzielten nach einer Analyse der Wiener CBSC Unternehmensberatung die sächsischen Krankenhäuser pro Patient in 2012 - bei einer Wertschöpfung von 4,5 Milliarden Euro für den Freistaat.
Darauf aufbauend haben sich die Krankenhäuser in Sachsen zu großen Betrieben etabliert, die einen echten Einfluss gerade auf die regionale Entwicklung ausüben. Vor allen Dingen das Personal und die notwendigen Waren bilden für das jeweilige Umland einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.
 


Pressemitteilungen der DEA: Die Wirksamkeit von Psychopharmaka und Internistika ist vergleichbar

 Von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller, München
 
Gerade in den letzten Jahren wurde wiederholt, insbesondere auf der Basis von Meta-Analysen, darauf hingewiesen, dass die Wirksamkeit von Psychopharmaka - insbesondere Antidepressiva standen dabei im Fokus - begrenzt ist. Auf der Basis Placebo-kontrollierter Untersuchungen wurde von besonders kritischen Autoren sogar die klinische Relevanz der Wirksamkeit von Antidepressiva angezweifelt. Bei jedem mit der Antidepressiva-Behandlung vertrauten Arzt erzeugt diese Aussage Unverständnis, da er auf der Basis seiner klinischen Erfahrung den positiven Effekt der Antidepressiva-Behandlung bei seinen depressiven Patienten kennt. Wie aus naturalistischen Beobachtungstudien bekannt ist, erreichen etwa 50 % der Patienten eine Remission, d.h. haben kaum noch depressive Symptomatik. Legt man Response (50% Reduktion des  anfänglichen Schweregrades der Depression) als Kriterium zugrunde, so erreichen sogar 70 % der Patienten bei einer  8-12 wöchigen Therapie mit einem Antidepressivum diesen Besserungsgrad. Die anhaltende Berichterstattung über die vermeintlich geringe Wirksamkeit der Antidepressiva führt zur erheblichen Verunsicherung, insbesondere  der Patienten.

Die kritische Sichtweise basiert wahrscheinlich, wenn nicht eine bewusst diskriminierende Einstellung gegenüber Psychopharmaka in den Massenmedien vorliegt, auf einem unzureichenden Verständnis für die artifizielle , die normale Arzt-Patienten-Beziehung beeinträchtigende Situation von Placebo-kontrollierten Studien. Insofern ist es gut, einen Blick auf das Feld der medikamentösen Behandlung in der Inneren Medizin zu werfen.
 


Pressemitteilungen der DEA: Global Burden of Disease Study 2010

Nach der kürzlich veröffentlichten neuen Global Burden of Disease Study sind Menschen weltweit  11 Prozent ihrer Lebenszeit im Durchschnitt krank. In der BRD dürfte diese Zahl deutlich höher liegen.
 
Knapp ein Viertel der Krankheitstage wird durch psychische Erkrankungen - Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie - sowie 18 weitere psychische Störungen verursacht.
An der Studie haben fast 500 Autoren aus nahezu 50 Ländern teilgenommen, unter Mitwirkung der WHO; die daraus resultierenden Daten wurden erstmalig in einer Sonderausgabe der Zeitschrift „The Lancet" veröffentlicht (2012; 380: 2163).
Gegenüber einer Studie aus dem Jahre 1990, in der die Belange psychischer und neurologischer Erkrankungen bereits eine Spitzenstellung innehatten, nahm die Zahl der psychisch bedingten Erkrankungen um 5 Prozent zu und die der neurologisch verursachten sogar um mehr als 12 Prozent.
 
Hauptursache für die globale Bedeutung psychischer Erkrankungen ist die hohe Prävalenz von Depressionen. Bewertet man die Diagnosen dahingehend, wie viel gesunde Lebenszeit sie kosten, dann sind Depressionen hinter chronischen Rückenschmerzen die zweithäufigste Ursache, gefolgt von Angststörungen auf Platz 7, Schizophrenie auf Platz 16 und bipolaren Störungen auf Platz 18. Aus neurologischer Sicht nehmen Migräne Platz 8, Epilepsie Platz 20 und Alzheimer-Demenz Platz 24 ein.
 


Pressemitteilungen der DEA: Das bundesdeutsche Gesundheitswesen mit Bestnoten

Wir haben schon immer darauf hingewiesen, dass die Bundesrepublik über das effektivste Gesundheitswesen weltweit verfügt. Sozial gesehen erhalten Kassenpatienten nahezu alle vertretbaren Leistungen kostenlos, während der Privatversicherte, das heißt der vermögendere Bundesbürger, regelmäßig Teile der ärztlichen Leistungen selbst trägt und damit für den finanziellen Ausgleich in Praxis und Klinik sorgt. Sein bescheidener Vorteil, besser bei Terminabsprachen behandelt zu werden, relativiert sich gerade in den Großstädten, da die meisten Praxen auch mit Kassenpatienten Terminabsprachen einführten, um damit Wartezeiten deutlich zu verringern.
 
Die heute vorliegenden Zahlen stellen zudem unter Beweis, dass das Vertrauen der Bundesbürger in die Leistungsbereitschaft des Gesundheitswesens inzwischen Rekordwerte erreicht hat. Die vom Allensbacher Institut befragten Bundesbürger waren 2012 zu 82 Prozent der Meinung, dass sie sehr gut ärztlich versorgt würden und nur 16 Prozent vertraten die Auffassung, weniger gute Leistungen in Praxis und Klinik zu erhalten.
 


Alle Themen: Ist die Höhe der Einkommensteuer in der BRD angemessen?

Die Frage, ob die Höhe der Einkommensteuer in der BRD angemessen und gerechtfertigt sei, kann unserer Auffassung nach uneingeschränkt bejaht werden. Eine generelle Erhöhung auf allen Ebenen würde nach unserem Dafürhalten einerseits bei den Einkommensschwachen den sozialen Frieden beeinträchtigen, andererseits die Vermögenden veranlassen, in steuergünstigere Länder auszuweichen.

Es ist richtig, dass momentan etwa ein Prozent der Bundesbürger immer reicher wird und die Schere zwischen Reichtum und Armut sich Jahr für Jahr deutlich verbreitert. Um diese unsoziale Situation zu begrenzen, würden allein die Schließung aller Steuerschlupflöcher und die Beendigung sogenannter Steuersparmodelle reichen - ein Eingriff, der dringend notwendig wäre, um das soziale Gefälle nicht noch weiter auszudehnen.   
 


Pressemitteilungen der DEA: Hochbegabtenförderung in der BRD

Noch immer belasten Begriffe wie „Eliten" und „Hochbegabte" das bundesdeutsche Gesellschaftssystem, auch wenn sich die ablehnende Haltung gegenüber Begabtenforschung und Begabtenförderung langsam auflöst, wir willens sind, Eliteeinrichtungen in Form von Universitäten zu akzeptieren und die Bereitschaft besteht, an deren Auswahlverfahren teilzunehmen, um diese als Exzellenzeinrichtungen bewerten und auszeichnen zu lassen.

Trotzdem wird der Elitebegriff nur sehr begrenzt verwendet, hat er noch immer bei vielen Bundesbürgern einen leicht „braunen" Beigeschmack. Zudem verloren die sogenannten Eliten im Bankenwesen, der Wirtschaft und der Politik gerade in jüngster Zeit sehr viel an Reputation.

Nur in den Bereichen Sport, Musik oder der Kunst werden Hochbegabte gesellschaftlich akzeptiert, gelten Torschützen sogar als „genial" oder Interpreten der leichten Muse als Superstars.

 


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Modediagnose "Burnout"- Definition, Ursachen, Diagnose (1)

Von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux

Psychische Störungen und Krankheiten haben (glücklicherweise) in den letzten Jahren nach einer langen „Tabu-Zeit" Eingang in die deutschen Medien gefunden. Hierfür waren nicht zuletzt gesundheitsökonomische Gründe maßgebend, nehmen doch heute psychische Störungen Spitzenplätze bei Frühverrentung und Krankschreibung ein. Angesichts erhobener Erkrankungsraten von 30-40% der Bevölkerung stellt sich allerdings zunehmend die Frage der Schwelle zwischen „lebensüblichen Beschwerden / Leidenszuständen wie z.B. Zuständen von Unglücklichsein" und „Krankheit", letztendlich also grenzwertiger Befunde („Gesunde Leiden"). Derzeit populärste psychische Störung ist „Burnout". 1974 wurde hiermit erstmals eine „körperlich-seelische Erschöpfung bei beruflicher Belastung" beschrieben. Burnout ist im wissenschaftlich-fachlichen Sinne keine Diagnose, im internationalen Diagnosesystem ICD-10 firmiert sie als Zusatzdiagnose Z73.0 Erschöpfungssyndrom. Ist dieses eine Vorstufe oder ein Risikofaktor für eine Depression oder doch eine „Erschöpfungsdepression"? Ist sie einfach sozial akzeptierter als eine immer noch z.T. stigmatisierte „Depression" - Depressive sind eher schwach, haben versagt, benötigen Mitleid - Burnout-Patienten sind eher starke, schuldlose Opfer widriger (beruflicher) Umstände (oder konnten ihre eigenen Kräfte schlecht einteilen).

Der Artikel will den fachlichen Wissensstand zu diesem Thema zusammenfassen und einen Reflexionsprozess zu der Frage anregen, ob unser modernes Arbeitsleben tatsächlich belastender geworden ist oder ob wir weniger belastbar sind und wir die „Balance von Ying und Yang" (zum Teil) verloren haben („Nie gab es mehr Freiheit und nie so viel Druck").


Pressemitteilungen der DEA: Institute an der DEA: Der fragwürdige Ausstieg aus der Atomenergie

Der völlig überhastete deutsche Abschied von der Atomenergie wurde weltweit mit totalem Erstaunen zur Kenntnis genommen. Wie kann sich eine Industrienation wie die Bundesrepublik eine derartig Kapital vernichtende Entscheidung überhaupt leisten? - war überall die Frage.

Die ständigen Hinweise der Medien auf Fukushima und die damit verbundenen erschreckenden Vorkommnisse führten nicht dazu, dass sich die Japaner von der Atomenergie trennen würden. Ganz im Gegenteil - der Bau eines neuen Atomkraftwerks wurde bereits genehmigt und die Atomenergie wird - wie gewohnt - dort weiterhin für 80 Prozent der Stromerzeugung sorgen.
 


Alle Themen: Institute an der DEA: Ein Resümee in Bezug auf die HPV-Impfung in der BRD

Als Gardasil®, der erste Impfstoff gegen Humane Papillomviren (HPV), eingeführt wurde, gelang es dem Hersteller Sanofi Pasteur MSD unter der Leitung von Thomas Rühle sehr rasch, in Deutschland junge Mädchen und Frauen zu überzeugen, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen. Vor allem die Mütter wurden angehalten, ihren Töchtern die Impfung zu empfehlen.

Nach einem großen Anfangserfolg begann die Presse außerordentlich negativ über die Impfung zu schreiben, berichtete von angeblichen Gefahren, die mit der Verabreichung von Gardasil® einhergehen würden, und warnte sogar vor angeblichen Todesfällen - Vorwürfe, die sich allerdings nach eingehender Prüfung als haltlos erwiesen.
Diese medialen Eingriffe führten dazu, dass die Impfrate gegen HPV-Viren in der BRD weit unter 50 Prozent liegt und dass wir damit die zukünftigen Risiken tödlicher Folgen aufgrund eines Gebärmutterhalskrebses nur zur Hälfte im Griff haben. Neben den angeblichen Gefahren der Impfung stand auch der Preis in der medialen Kritik, wurde dem Hersteller eine unverantwortlich hohe Preisgestaltung vorgeworfen, deren einziges Ziel der schnelle Gewinn wäre für einen fragwürdigen Impfschutz.