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Die ständigen Veränderungen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens und die damit einhergehende nur sehr schwer in den Griff zu bekommende Kostenexplosion sind eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerade in der Bundesrepublik. Die Lebenserwartung und das Gesundheitsbewusstsein nehmen ständig zu, speziell vor dem Hintergrund einer schon als dramatisch zu bezeichnenden Überalterung der Gesamtbevölkerung.
Aufgrund dieser Sachlage wird eine neue Qualität von Führungspersönlichkeiten gerade im Gesundheitswesen immer notwendiger, die beide Pole des Systems im Auge haben muss: einerseits das medizinische Wissen über die effizientesten Therapiemöglichkeiten und andererseits die kaufmännische Erkenntnis der damit verbundenen finanziellen Gesamtkosten.
Deshalb gilt es, Persönlichkeiten auszubilden, die das Know-how beherrschen, denn diese für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft unverzichtbaren Eliten benötigen über ihr Fachwissen hinaus die Befähigung und den Willen zu interdisziplinärem Denken und verantwortungsbewusstem Entscheiden sowie darauf aufbauend eine hohe Akzeptanz durch ihr Umfeld.
Die Bräunsdorfer Einrichtung der Deutschen Eliteakademie will deshalb im ersten Schritt vorzugsweise jungen Medizinern über ihr Fachwissen hinaus Systemverständnis und Querschnittsdenken vermitteln, ihnen die Fähigkeit an Hand geben zum ergebnisorientierten Planen und Handeln. Die Akademie zur Förderung solcher Eliten auf dem Gebiet der Gesundheit soll das bestehende Bildungsangebot der Universitäten, die bereits eine breite Palette an Forschung und Wissensvermittlung anbieten, qualitativ ergänzen. Die Einrichtung ist deshalb nicht als universitäre Konkurrenz zu sehen, sondern sie versteht sich als zusätzliche Förderinstitution der besten Absolventen, die für künftige Führungsaufgaben geeignet erscheinen.
Klinik- und Praxismanagement werden heute immer unverzichtbarer, weil Ärzte als Veranlasser von Leistungen zur Gesundung ganz erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Akkumulatoren in Bewegung setzen und damit ständig unser Gesellschaftssystem als Träger belasten müssen. Versicherungsmathematiker haben errechnet, dass allein der Schaden, der durch zu großzügige Krankschreibungen den Unternehmen entsteht, jährlich in die Milliarden geht. Gleiches gilt für zu lange Aufenthalte in den Kliniken.
Darauf aufbauend besteht die vorrangige Verpflichtung der Akademie in der Vermittlung von Managementqualitäten, angelehnt an die bestehenden medizinisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten. Diese Aufgabenstellung geschieht durch eine Kombination von ergebnisorientierten bearbeitungskomplexen praxisbezogenen Projekten mit wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bezügen, setzt sich fort in der unterstützenden Unterrichtung von methodischem Wissen ebenso wie in der organisatorischen Grundvoraussetzung zum raschen Handeln und Entscheiden, wird begleitet von der Begegnung mit herausragenden Persönlichkeiten, die ihre eigene Erfahrung zur Diskussion stellen. Dieses unser Angebot richtet sich in erster Linie an junge Mediziner, ist jedoch auch offen für Verwaltungs- und Versicherungswissenschaftler, Apotheker, Pharmazeuten und Produktmanager im Gesundheitssystem. Durch eine betont bundesweite Ausrichtung ebenso wie die Zusammenarbeit mit ausgewählten, vergleichbaren Institutionen und Wissenschaftlern soll die Akademie dem Wirtschaftsstandort Deutschland zusätzlich neue Impulse geben. Neben diesem Bildungskonzept verfolgt die Eliteakademie für das Gesundheitswesen das Ziel, eine wichtige Plattform der Begegnung renommierter bundesdeutscher Persönlichkeiten in der BRD zu werden.
Für die bereits in den Krankenhäusern oder in eigener Praxis tätigen Ärzte bietet die Akademie ein begleitendes Computer-gesteuertes Studium an, das über die eigene EDV abgerufen werden kann und es den Medizinern ermöglicht, die wesentlichen Inhalte des praxisbezogenen Lehrangebots auch zuhause zu studieren. Der Wissensstand kann dann in einem dreitägigen Prüfungsverfahren an der DEA Deutsche Eliteakademie zertifiziert werden.
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