DEA Deutsche Eliteakademie

Die DEA / Grundordnung

Grundordnung

Die Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG hat am 07. Dezember 2006 die nachstehende Grundordnung beschlossen:
 
 
Präambel
Die Deutsche Eliteakademie ist eine 2003 gegründete private Einrichtung, die sich der Ausbildung der Leistungseliten verschrieben hat. Die Deutsche Eliteakademie sieht sich als eine Institution, die qualifizierten Akademikern Zusatzwissen auf hohem Niveau vermittelt und Führungskräften und deren Unternehmen praxisorientiertes, direkt anwendbares Wissen nachhaltigen Nutzen und damit persönliche und unternehmerische Wertschöpfung schafft.
 
Die Deutsche Eliteakademie lehrt Management-Wissen, das sich aus den Komponenten „State of the art“ führender Wissenschaft, neue Entwicklungen aus der Management-Beratung sowie Wissen und Erfahrung aus der gelebten Praxis verschiedener Branchen, Länder und Unternehmensarten zusammensetzt.
 
Die Lehrinhalte der DEA werden zu diesem Zweck von kompetenten und qualifizierten Dozenten und geprüften Experten erstellt, welche zu den profunden Kennern auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik zählen. Die DEA hat die Intention, ihre Studiengänger zu Eliten in den jeweiligen Fachbereichen auszubilden und will Wissen auf hohem fachlichen Niveau anbieten.
 
Um diese Ziele zu verwirklichen, wird die DEA verschiedene Fakultäten aufbauen, die sich den bestimmten Berufsgruppen widmen, die nach Ansicht der DEA förderungsbedürftig sind. Die DEA beginnt ihren Aufbau auf dem Gebiet des Gesundheitswesens mit der Bildung der Fakultät für Gesundheitsökonomie.
 
Die Förderung und Unterrichtung der Studierenden will die DEA über Exzellenzinitiativen, Expertenseminare, berufsbegleitende postgraduale Studien, graduale Studien und graduale Präsenzstudien erbringen.
 
Die DEA sieht sich als Teil der deutschen demokratischen Grundordnung, die es zu wahren, anzuerkennen und zu erhalten gilt.
§ 1.           Name, Siegel, Rechtsnatur, Sitz
(1)   Die Akademie trägt den Namen DEA Deutsche Eliteakademie.
(2)   Die Akademie führt zwei Siegel, wovon das eine die Tradition in der Lehre und das andere die modernen Wissenschaften ausdrückt. Das traditionelle Siegel trägt die Inschrift Deutsche Eliteakademie Lehr- und Prüfungszentrum Bräunsdorf und stellt im Hintergrund das klassizistische Lehrgebäude dar, vor dem Athene, die Göttin der Weisheit und Schirmherrin der Künste und Wissenschaften, steht. Das moderne Siegel trägt die Inschrift Sigulum Deutsche Eliteakademie und stellt in der Mitte die Abkürzung DEA sowie im Hintergrund die abstrakte Darstellung eines Atoms dar.
(3)   Die Deutsche Eliteakademie besitzt die Rechtsform einer Aktiengesellschaft.
(4)   Sitz der Akademie ist 09600 Oberschöna.
§ 2.           Leitbild
(1)   Der Vorstand und der Aufsichtsrat entwickeln und beschließen gemeinsam das Leitbild der Deutschen Eliteakademie.
(2)   Es wird dem Akademierat vorgelegt.
(3)   Das Leitbild gemäß Absätzen 1 und 2 wird in einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zu verabschiedenden Ordnung geregelt.
§ 3.           Präsidium, Präsident
(1)         Der Präsident ist der höchste Repräsentant der Deutschen Eliteakademie.
(2)         Das Präsidium besteht mindestens aus drei Personen, dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten. Darüber hinaus können weitere Mitglieder ins Präsidium berufen werden.
(3)         Das Präsidium wird von der Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG auf Vorschlag des Vorstands und/ oder Aufsichtsrats für fünf Jahre gewählt und berufen. Die Hauptversammlung wählt den Präsidenten und zwei Vizepräsidenten und kann darüber hinaus weitere Mitglieder ins Präsidium wählen. Wiederwahl ist zulässig.
(4)         Das Präsidium beaufsichtigt die Institute und den Lehrkörper, kann Personal vorschlagen und gilt als wichtige Instanz, wenn es um Fragen der Akademie geht. Das Präsidium übt die Kontrolle in fachlicher Hinsicht über die Fakultäten, die Institute, die Institutsleiter sowie deren Lehre und Forschung aus.
(5)         Das Präsidium kann die Einrichtung von Instituten vorschlagen, ernennt die Institutsleiter und prüft regelmäßig die Leistungen der Institute. Es kann sich dazu externer Fachleute bedienen.
(6)         Das Präsidium hat die wissenschaftliche Aufsicht über die Studiengänge der Deutschen Eliteakademie. Es entscheidet über die fachlichen Inhalte, prüft deren Qualität und stellt sicher, dass die Vorgaben des SächsHG für eine Akademie in privater Trägerschaft erfüllt sind.
(7)         Das Präsidium wählt die Studierenden an der Deutschen Eliteakademie nach den Vorgaben der Zulassungsordnung aus und lässt sie zum Studium an der Deutschen Eliteakademie zu.
(8)         Das Präsidium der Deutschen Eliteakademie kann Personen, die der Akademie, ihren Organisationseinheiten oder ihren Studierenden hervorragende ideelle oder materielle Förderungen zu Teil werden ließen oder die sich besondere Verdienste um die Akademie als Institution und die von der Deutschen Eliteakademie vertretenen Wissenschaften erworben haben, als sichtbare Auszeichnung ein Ehrenzeichen verleihen. Diese sichtbare Auszeichnung kann in besonderen Fällen nach Bedeutung der zu würdigenden Verdienste in Gold verliehen werden.
(9)         Das Präsidium hat keine Budgetgewalt.
(10)    Das Präsidium fasst in der Regel seine anderen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, in Fällen einer Pattsituation entscheidet das Votum des Präsidenten.
(11)    Scheidet der Präsident oder ein Vizepräsident vorzeitig aus dem Amt, so findet eine Neuwahl statt. Sie soll unverzüglich erfolgen.
§ 4.           Akademierat
(1)         Die Deutsche Eliteakademie hat einen Akademierat.
(2)         Dem Akademierat gehören an:
1. der Präsident,
2. die Vizepräsidenten,
3. die hauptberuflichen Lehrkräfte,
4. die Direktoren der Institute,
5. die Vorstände der DEA Deutsche Eliteakademie AG,
6. die Aufsichtsräte der DEA Deutsche Eliteakademie AG,
7. ein Vertreter der nebenberuflichen Lehrkräfte,
8. ein Vertreter der Studenten,
9. zwei Mitglieder des Senats.
(3)         Die Mitglieder des Akademierats werden von der Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG berufen, soweit sie nicht kraft Amtes dem Gremium angehören. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Eine erneute Berufung ist zulässig.
(4)         Die Vertreter der nebenberuflichen Lehrkräfte werden durch Wahl der nebenberuflichen Lehrkräfte bestimmt. Die nebenberuflichen Lehrkräfte wählen aus ihren Reihen einen Vertreter, der einen Sitz im Akademierat erhält. Die nebenberuflichen Lehrkräfte sind für die Wahl beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Der Präsident beruft die Sitzungen ein. Jedes Mitglied der nebenberuflichen Lehrkräfte hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Protokollführer unterzeichnet wird. Beschlüsse können auch schriftlich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.
(5)         Die studentischen Mitglieder werden durch Wahl der Studenten bestimmt. Die Amtsdauer der studentischen Mitglieder kann den Zeitraum ihrer Immatrikulation überschreiten. Die Studenten wählen aus ihren Reihen einen Vertreter, der einen Sitz im Akademierat erhält. Die Studenten sind für die Wahl beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Der Präsident beruft die Sitzungen ein. Jeder Student hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Protokollführer unterzeichnet wird. Beschlüsse können auch schriftlich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.
(6)         Der Akademierat ist zuständig für
1. den Vorschlag zur Berufung des Präsidenten,
2. den Vorschlag zur Berufung der hauptberuflichen Lehrkräfte,
3. den Beschluss über die Studien- und Prüfungsordnungen,
4. die Zustimmung zur Bestellung der nebenberuflichen Lehrkräfte,
5. die Evaluation der Lehre.
(7)         Die Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG kann dem Akademierat Aufgaben entziehen oder verändern oder weitere Aufgaben übertragen.
(8)         Den Vorsitz führt der Präsident der Akademie. Er kann einen ständigen Vertreter benennen.
(9)         Der Akademierat tritt mindestens einmal pro Jahr zusammen.
(10)    Der Akademierat ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Der Vorsitzende beruft die Sitzungen ein. Jedes Mitglied des Akademierats hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden unterzeichnet wird. Beschlüsse können auch schriftlich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.

§ 5. Senat

(1)   Die Deutsche Eliteakademie hat sich zur Beratung und Förderung ihrer Ziele einen Senat geschaffen – mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16.12.2003.
(2)   Die Senatoren der Deutschen Eliteakademie werden vom Präsidium berufen. Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats haben ein Vorschlagsrecht. Die Ernennung muss mit Zweidrittelmehrheit geschehen. Das Präsidium kann Senatoren entlassen oder die Senatorenschaft ruhen lassen. Diese Entscheidung muss ebenfalls mit Zweidrittelmehrheit getroffen werden. Kommt es zu keiner mehrheitlichen Einigung, entscheidet das Votum des Präsidenten.
(3)   Die Ernennung zum Senator an der Deutschen Eliteakademie gilt als hohe Ehrung der Akademie. Sie wird durch eine auszeichnende Urkunde bestätigt und ist zeitlich nicht begrenzt. Der Senat gilt auch als wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Eliteakademie, er kann zu wissenschaftlichen Themen vom Präsidium, dem Vorstand und den Institutsleitern befragt werden. Seine Entscheidungen sind nur Vorschläge und haben keine Bindungswirkung.
(4)   Die Berufung kann aus wichtigem Grund vom Präsidium aberkannt werden. Die Senatorenschaft kann vom Senator jederzeit niedergelegt werden, ohne Angabe von Gründen; dies geschieht durch Mitteilung an den Präsidenten der Deutschen Eliteakademie.
(5)   Das Präsidium lädt mindestens einmal im Jahr alle Senatoren zum "President's Table" ein. Sie werden darüber hinaus regelmäßig in den Akademienachrichten über die Geschehnisse an der Deutschen Eliteakademie unterrichtet und erhalten auf Wunsch von Seiten des Vorstands den Jahresabschluss.
(6)   Die Ernennung ist ehrenhalber.
(7)   Der Senat wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden sowie einen Stellvertreter, die einen Sitz im Akademierat erhalten und den Senat im Akademierat vertreten. Der Senat ist für die Wahl beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Der Präsident beruft die Sitzungen ein. Jedes Mitglied des Senats hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Protokollführer unterzeichnet wird. Beschlüsse können auch schriftlich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.
(8)   Darüber hinaus hat der Senat keine Stimmrechte.

§ 6. Aufsichtsrat

(1)   Der Aufsichtsrat der DEA Deutsche Eliteakademie AG vertritt die Interessen der Eigentümer und besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Er kann den Vorstand berufen und abberufen.
(2)   Der Aufsichtsrat nimmt keinen Einfluss auf Lehre und Forschung der Deutschen Eliteakademie. Dafür sind Präsidium, Vorstand, Institutsrat (Fakultäten) und der Lehrkörper verantwortlich.
(3)   Das Wirken des Aufsichtsrats ist zudem in der Satzung der DEA Deutsche Eliteakademie AG festgelegt.

§ 7. Vorstand

(1)   Die DEA Deutsche Eliteakademie AG wird rechtlich durch den Vorstand vertreten. Die Vorstände erstellen den Haushaltsplan, sind u.a. für die Einnahmen und Ausgaben verantwortlich, die Einhaltung der dienstrechtlichen Vorschriften, ebenso wie die Überwachung der Erfüllung der Aufgaben der Deutschen Eliteakademie in Lehre und Forschung.
(2)   Der Vorstand ist für die Erfüllung des Qualitätsstandards in Forschung und Lehre der Deutschen Eliteakademie verantwortlich. Er hat das Lehrmaterial und die Institute zu überwachen sowie die Studienleitung zu kontrollieren.
(3)   Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern, die der Aufsichtsrat bestimmt und die aus ihrer Position heraus die Deutsche Eliteakademie verantwortlich leiten.
(4)   Der Vorstand hat die Budgetverantwortung. Er hat die betriebswirtschaftliche Kontrolle der Studiengänge und Institute inne. Zur Erfüllung seiner Aufgaben unterstehen ihm die Studienleitung und Studentenbetreuung. Er kann die Anzahl der Studienplätze an der Deutschen Eliteakademie vorgeben und die Voraussetzungen für die Studiengänger festlegen. Er kann neue Studiengänge entwerfen, vorschlagen und implementieren. Alle neuen Studiengänge müssen vom Vorstand auf ihre ökonomische Realisierbarkeit hin geprüft werden; bei Bedenken in Bezug auf die Rentabilität kann der Vorstand einen Studiengang abschaffen oder nicht aufnehmen lassen. Er hat dies zuvor dem Aufsichtsrat und dem Präsidium anzuzeigen.
(5)   Die amtierenden Vorstände sind für die Vornahme von Änderungen in der Grundordnung verantwortlich.
(6)   Die Vorstände sind gegenüber dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verantwortlich für die Umsetzung des SächsHG in Bezug auf die Anerkennung der Deutschen Eliteakademie als Akademie in privater Trägerschaft.
(7)   Die Aufgaben des Vorstands sind zudem in der Satzung der DEA Deutsche Eliteakademie AG als Aktiengesellschaft festgelegt.

§ 8. Mitglieder der Akademie

Mitglieder der Deutschen Eliteakademie sind:
1.      der Präsident,
2.      die Vizepräsidenten,
3.      die hauptberuflichen Lehrkräfte,
4.      die Direktoren der Institute,
5.      die Vorstände,
6.      der Aufsichtsrat,
7.      der Senat,
8.      die nebenberuflichen Lehrkräfte,
9.      die sonstigen Mitarbeiter,
10.    und die Studenten
 
§ 9. Fakultäten
(1)   Die Akademie gliedert sich in folgende Fakultäten:
 
1.     Fakultät für Gesundheitsökonomie
2.     Fakultät für Betriebswirtschaft im Bauwesen und Immobilienmanagement
3.     Fakultät für IngenieurÖkonomie
4.     Fakultät für MedienÖkonmie
5.     Fakultät für RechtsÖkonomie

(2)   Derzeit ist ausschließlich die Fakultät für Gesundheitsökonomie eingerichtet.
(3)   Die Fakultäten richten für die spezielle wissenschaftliche Lehre und Forschung in ihren Fachrichtungen Institute ein.

§ 10. Dekanat

(1)   Der Dekan einer Fakultät ist ihr gewähltes Haupt.
(2)   Die Dekane werden auf Vorschlag des Akademierats vom Präsidium gewählt.
(3)   Die Amtszeit des Dekans beträgt fünf Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
§ 11. Institute
(1)         Die Fakultät für Gesundheitsökonomie untergliedert sich in die folgenden Institute:
–         Institut für Arzt- und Medizinrecht
–         Institut für Praxisorganisation
–         Institut für Kassen- und Kassenarztrecht
–         Institut für evidenzebasierte Medizin
–         Institut für Individuelle Gesundheitsleistungen
–         Institut für Disease Management Programme
–         Institut für Praxisbezogene Existenzgründung
–         Institut für Qualitätsmanagement in der Medizin
–         Institut für Praxisorientierte EDV
–         Institut "Der Arzt als Unternehmer"
–         Institut für Unternehmensführung
–         Institut für Präventionsmedizin
–         Institut für Ernährungsmedizinische und Gastronomische Wissenschaften
–         Institut für Kunst und Geschichte der Medizin
–         Institut für Krankenhausmanagement
–         Institut für Ethik in der Medizin
–         Institut für Wirtschaftsanthropologie
–         Institut für Allokation
 
(2)         Den Instituten obliegen die wissenschaftliche Lehre, Forschung und Dienstleistung in ihren Fachrichtungen. Ihre wichtigsten Aufgaben sind die Erstellung und Erhaltung der Studiengänge der Deutschen Eliteakademie.
(3)         Die Institutsleiter/-innen werden zu Direktoren der jeweiligen Institute berufen. Der Institutsleiter/-in muss das nötige fachliche Wissen besitzen, um die Aufgaben zu erfüllen und sollte über die Reputation verfügen, das Institut nach außen hin zu vertreten. Da der Institutsleiter/-in die Deutsche Eliteakademie im Bereich des Instituts nach außen hin vertritt, muss gewährleistet sein, dass die Person den Intentionen und Werten der Deutschen Eliteakademie entspricht.
(4)         In Zeiten ohne Institutsleitung wird das Institut von der Studienleitung der Deutschen Eliteakademie mitbetreut.
(5)         Die Institutsleiter werden vom Vorstand dem Präsidium vorgeschlagen. Das Präsidium entscheidet über den Vorschlag durch Mehrheitsentscheid. Der/die Kandidat/in wird vom Präsidenten der Deutschen Eliteakademie berufen und ernannt. Die Institutsleitung endet mit Niederlegung des Amtes durch diesen oder mit Abwahl durch das Präsidium und Abberufung durch den Präsidenten.
(6)         Eine Firma und/oder eine natürliche Person kann die Mentorenschaft über ein Institut übernehmen. Ein Mentor kann seinen Namen dem Institutsnamen voranstellen. Der Mentor übernimmt die finanzielle Grundausstattung des Instituts. Der Mentor hat neben dem Vorstand ein Vorschlagsrecht an das Präsidium in Bezug auf die Person des Institutsleiters. Die Mentorenschaft wird auf Vorschlag des Vorstands der Deutschen Eliteakademie vom Präsidium genehmigt.
(7)         Ein Institutsleiter kann im Namen des Instituts Veröffentlichungen vornehmen. Sein Ausgabenvolumen ist budgetbezogen. Die Erstellung von Büchern, Forschung und besonderen Lehrveranstaltungen ist mit dem Vorstand der Deutschen Eliteakademie abzustimmen. Der Inhalt der Studiengänge ist an die Vorgaben des Vorstands der Deutschen Eliteakademie gebunden.
(8)         Die Institute sollen am Erfolg ihrer Seminare und anderer Leistungen beteiligt werden. Dem Vorstand obliegt es, in Absprache mit dem Präsidium die jeweilige Leistung zu bewerten und dem Institut zu erstatten. Eine Erstattung erfolgt erst dann, wenn tatsächlich Zahlungen auf die Leistungen des Instituts eingegangen sind.
(9)         Die Einrichtung weiterer Institute kann vom Vorstand der Deutschen Eliteakademie dem Präsidium vorgeschlagen werden. Das Präsidium entscheidet über eine Einrichtung und gibt dem Institut den Namen.
(10)    Die Institutsleiter sind dafür verantwortlich, dass die Lehrinhalte ihres jeweiligen Instituts immer auf dem neuesten Stand sind. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass eine ständige Überprüfung der Lehrinhalte stattfindet und dies gegenüber dem Präsidium einmal im Quartal nachweisen.

§ 12. Professoren, Lehrkräfte

(1)   Hauptberufliche Lehrkräfte:
1. Die hauptberuflichen Lehrkräfte müssen die Einstellungsvoraussetzungen für Professoren und Professorinnen gemäß SächsHG erfüllen. Sie werden vom Vorstand auf Vorschlag des Akademierats und/ oder Präsidiums auf Zeit eingestellt.
2. Der Umfang der Dienstaufgaben richtet sich grundsätzlich nach den Regeln für staatliche Akademien.
3. Die hauptberuflichen Lehrkräfte sind verpflichtet, außer der Lehre Aufgaben der Studienberatung, der Selbstverwaltung und des konkreten Technologietransfers zu übernehmen.
4. Die Befugnis zur Führung der akademischen Bezeichnung „Professor“ oder „Professorin“ durch die hauptberuflichen Lehrkräfte bedarf der Zustimmung des für Akademien zuständigen sächsischen Ministeriums.
(2)   Nebenberufliche Lehrkräfte:
Die nebenberuflichen Lehrkräfte müssen die Qualifikationsvoraussetzungen gemäß SächsHG erfüllen. Sie werden vom Vorstand auf Vorschlag des Akademierats und/ oder Präsidiums auf Zeit eingestellt.
(3)   Den Dozenten und Professoren obliegen als wichtiger Teil ihrer Gesamtverantwortung die von der Deutschen Eliteakademie jeweils wahrzunehmenden Aufgaben in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Weiterbildung. Sie müssen die Voraussetzungen erfüllen, die für entsprechende Tätigkeiten an staatlichen Akademien gefordert werden.
(4)   Die Einstellungsvoraussetzungen für einen Dozenten an der Deutschen Eliteakademie sind wie folgt:
1.. abgeschlossenes Hochschulstudium,
2. pädagogische Eignung,
3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion sowie besondere Befähigungen in der beruflichen Praxis bei mindestens fünfjähriger Berufserfahrung nachgewiesen wird.
4. Je nach den Anforderungen der Stelle
a)   zusätzliche wissenschaftliche Leistungen oder
b)   besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer in der Regel fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.
5. Soweit es der Eigenart des Fachs und den Anforderungen der Stelle entspricht, kann abweichend von den Punkten 2 bis 4 als Dozent berufen werden, wer hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und pädagogische Fähigkeiten nachweist.
6. Als Dozent kann berufen werden, wer neben den allgemeinen Voraussetzungen die Gewähr bietet, dass er jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Sachsen eintritt.
7.   Die Einstellungsvoraussetzungen, die das SächsHG für Professoren an Fachakademien vorgibt, müssen erfüllt sein.
(5)   Die Verträge sind auf unbestimmte Laufzeit angelegt. Sie können jedoch von beiden Parteien im ersten Quartal zum jeweiligen Ende des Jahres gekündigt werden.

§ 13. Rahmenstudien-, Rahmenprüfungs-, Studien- und Prüfungsordnungen

Die Studien-, Prüfungs-, Rahmenstudien- und Rahmenprüfungsordnungen werden in einzelnen zu verabschiedenden Ordnungen geregelt.

§ 14. Hinweis auf das SächsHG

(1)   Alle nicht explizit von der Grundordnung genannten Sachverhalte regeln sich nach dem Sächsischen Hochschulgesetz.
(2)   Alle Vorschriften dieser Grundordnung, die den Vorgaben des SächsHG für eine Akademie in privater Trägerschaft entgegenstehen, sind nichtig und werden durch die diesbezüglichen gesetzlichen Vorgaben des SächsHG ersetzt.

§ 15. Hinweis auf die notarielle Satzung der DEA Deutsche Eliteakademie AG

(1)   Aufgrund der Rechtsnatur der DEA Deutsche Eliteakademie AG als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht liegt der Grundordnung die jeweils gültige Satzung der DEA Deutsche Eliteakademie AG zu Grunde.
(2)   Die Satzung der Aktiengesellschaft genießt Vorrang vor der Grundordnung, d.h. im Zweifel gelten die Normen der Satzung.

§ 16. Vertraulichkeit

Jedes Mitglied der Akademie ist verpflichtet, über alle ihm während seiner Tätigkeit bekannt werdenden geschäftlichen und betrieblichen Vorgänge innerhalb und außerhalb der Akademie - auch nach Beendigung der Tätigkeit - absolute Vertraulichkeit gegenüber Nichtbefugten zu bewahren.

§ 17. Männliche und weibliche Funktionsbezeichnungen

Alle maskulinen Amts-, Funktions- und Personenbezeichnungen in dieser Grundordnung beziehen sich in gleicher Weise auf Frauen und Männer.

§ 18. Inkrafttreten

Diese Grundordnung tritt aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG vom 07. Dezember 2006 in Kraft.
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